2026-08-17 · regulation
Business-Ticker: EBM-Papst geht für 5,1 Milliarden Euro an US-Konzern
Business-Ticker : EBM-Papst geht für 5,1 Milliarden Euro an US-Konzern
Ein Mitarbeiter von EBM-Papst arbeitet an einem Ventilator.dpa
Ventilatoren-Hersteller wird in die USA verkauft +++ Nestlé droht Verlust des Russland-Geschäfts +++ Helsing will wohl Drohnen an Japans Armee verkaufen +++ Neuigkeiten im Unternehmen-Liveblog.
Ventilatoren-Hersteller EBM-Papst geht für 5,1 Milliarden Euro an US-Konzern
Der württembergische Ventilatoren- und Lüfter-Hersteller EBM-papst wird für mehr als fünf Milliarden Euro in die USA verkauft. Die drei Eigentümerfamilien Sturm, Ziehl und Philippiak verkaufen ihre Anteile an den US-Konzern Madison Air, der bereits zu den Kunden des Unternehmens aus Mulfingen zwischen Heilbronn und Würzburg gehört. EBM-Papst werde dabei mit 5,1 Milliarden Euro bewertet. Den Kaufpreis bezifferte Firmenchef Klaus Geißdörfer am Montag auf 4,775 Milliarden Euro.
Die beiden Unternehmen ergänzten sich gut, hieß es in einer Mitteilung. EBM-Papst bekommt mit Madison einen langfristig orientierten Eigentümer, der helfen könne, das Wachstum zu beschleunigen. Die bisher vor allem in Nordamerika aktive Madison Air bekomme mit EBM-Papst Zugang zum europäischen Markt. Im Geschäftsjahr 2025/26 (per Ende März) hatte EBM-Papst einen Umsatz von 2,24 Milliarden Euro erwirtschaftet, bis 2030 will Geißdörfer den Umsatz im Kerngeschäft auf 3,4 Milliarden Euro steigern. Das 1963 gegründete Familienunternehmen beschäftigt mehr als 13.000 Mitarbeiter, davon 5800 in Deutschland. (Reuters)
Nestlé droht offenbar Verlust des Russland-Geschäfts
Nestlé könnte in Russland die Kontrolle über sein dortiges Geschäft verlieren. Das russische Unternehmen KS Logistika hat Präsident Wladimir Putin aufgefordert, fünf russische Nestlé-Gesellschaften unter eine vorübergehende Verwaltung zu stellen, wie die russische Wirtschaftszeitung "Kommersant" am Montag berichtete. Eine solche Maßnahme könnte laut der Zeitung ein erster Schritt zu einem späteren Eigentümerwechsel sein. Die russische Regierung will die Forderung bis Ende des Jahres prüfen. KS Logistika begründet den Vorstoß demnach unter anderem damit, dass Nestlé seine Produktionskapazitäten nicht ausbaue und keine in Russland hergestellten Waren mehr exportiere.
Die Berichte über eine mögliche Zwangsverwaltung belasteten am Montag die Nestlé-Aktie. Der Titel verlor am Vormittag 1,6 Prozent auf 79,70 Franken und war damit der schwächste Wert im Schweizer Leitindex SMI. Nestlé ist bislang nicht von staatlichen Stellen in dieser Sache kontaktiert worden, sagte ein Nestlé-Sprecher der Nachrichtenagentur AWP auf Anfrage. Die Fabriken und Büros arbeiteten weiter und der Konzern erfülle seine Verpflichtungen. Ein Rückzug aus dem Land sei derzeit kein Thema. Nestlé erwirtschaftet laut dem Sprecher in Russland rund 2 Prozent des Konzernumsatzes.
Die Berichte über eine mögliche Zwangsverwaltung belasteten am Montag die Nestlé-Aktie. Der Titel verlor am Vormittag 1,6 Prozent auf 79,70 Franken und war damit der schwächste Wert im Schweizer Leitindex SMI. Nestlé ist bislang nicht von staatlichen Stellen in dieser Sache kontaktiert worden, sagte ein Nestlé-Sprecher der Nachrichtenagentur AWP auf Anfrage. Die Fabriken und Büros arbeiteten weiter und der Konzern erfülle seine Verpflichtungen. Ein Rückzug aus dem Land sei derzeit kein Thema. Nestlé erwirtschaftet laut dem Sprecher in Russland rund 2 Prozent des Konzernumsatzes.
Helsing will offenbar mit Internetkonzern Rakuten Drohnen an japanische Armee verkaufen
Das deutsche Drohnen-Start-up Helsing will sein System HX-2 an die japanische Armee verkaufen und hat sich dafür Insidern zufolge Unterstützung vom japanischen Internetkonzern Rakuten geholt. Ein Helsing-Sprecher sagte, die Regierung in Tokio habe eine vorläufige Vereinbarung für das System unterzeichnet. Das Geschäft sei durch einen lokalen Vermittler möglich gemacht worden. Um wen es sich dabei handelt, ließ der Sprecher offen. Zwei mit dem Vorgang vertraute Personen sagten, Helsing arbeite mit dem Internet-Finanzierer Rakuten zusammen.
Rakuten-Chef Hideaki Mukai sagte, eine stärkere Einbindung von Start-ups in die japanische Rüstungsbranche sei eine wichtige Chance, um die Verteidigungsfähigkeit des Landes zu verbessern. Helsing nannte er dabei nicht konkret. Rakuten setze seine Erfahrung und seine Möglichkeiten ein, um Start-ups und staatliche Stellen miteinander in Kontakt zu bringen.
Rakuten ist ein japanisches Internetunternehmen, das unter anderem Online-Marktplätze und eine eigene Bank betreibt. Einem der Insider zufolge strebt der Konzern an, ausländischen Rüstungsunternehmen den Zugang zum japanischen Markt zu ebnen. So hat Rakuten zuletzt dem ukrainischen Drohnen-Softwarehersteller Swarmer geholfen, sein System dem japanischen Militär vorzustellen.
Rakuten-Chef Hideaki Mukai sagte, eine stärkere Einbindung von Start-ups in die japanische Rüstungsbranche sei eine wichtige Chance, um die Verteidigungsfähigkeit des Landes zu verbessern. Helsing nannte er dabei nicht konkret. Rakuten setze seine Erfahrung und seine Möglichkeiten ein, um Start-ups und staatliche Stellen miteinander in Kontakt zu bringen.
Rakuten ist ein japanisches Internetunternehmen, das unter anderem Online-Marktplätze und eine eigene Bank betreibt. Einem der Insider zufolge strebt der Konzern an, ausländischen Rüstungsunternehmen den Zugang zum japanischen Markt zu ebnen. So hat Rakuten zuletzt dem ukrainischen Drohnen-Softwarehersteller Swarmer geholfen, sein System dem japanischen Militär vorzustellen.
Shein strebt offenbar Marktwert von 25 Milliarden Dollar an
Der chinesische Onlinehändler Shein strebt Insidern zufolge beim geplanten Börsengang in Hongkong eine Marktkapitalisierung von rund 25 Milliarden US-Dollar an. Abhängig von der Angebotsspanne könnte der Börsenwert auch 28 Milliarden Dollar erreichen, fügte eine der mit dem Börsengang vertrauten Personen am Montag hinzu. Das für Billigmode und schnell wechselnde Kollektionen bekannte Unternehmen war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Die Zeichnungsfrist für den geplanten Börsengang in Hongkong soll am 19. August beginnen. Die Erstnotiz ist für den 28. August vorgesehen.
Mit etwa 25 Milliarden Dollar läge der Börsenwert deutlich unter den von Shein bislang angepeilten 30 bis 40 Milliarden Dollar. In den vergangenen Wochen hatten Investoren wegen eines schwächelnden Wachstums Zweifel an diesem Ziel geäußert. Bei einer Finanzierungsrunde im Jahr 2022 war Shein noch mit 100 Milliarden Dollar bewertet worden.
Seither weht Shein und anderen chinesischen Billig-Anbietern wie Temu internationaler Gegenwind ins Gesicht: Sie hatten mit einem Direktversand aus der Fabrik zum Endkunden die Zollbestimmungen der Europäischen Union (EU) und der USA umgangen. Die dortigen Behörden reagierten mit einem Mindestzoll beziehungsweise mit einer Aufhebung der Zollfreiheit für Waren unter einem Schwellenwert. Shein rutschte daraufhin im ersten Quartal in die Verlustzone.
Der inzwischen in Singapur ansässige Modehändler produziert seine Kleidung in China und vertreibt sie außerhalb der Volksrepublik. Er bringt täglich mehrere tausend neue Kleidungsstücke seiner zehn Marken auf den Markt, die ausschließlich über die eigene Webseite verkauft werden. Das Unternehmen hat zudem ein System entwickelt, um die Produktion rasch an die Nachfrage anzupassen. Dadurch liegt der Anteil unverkaufter Ware nach eigenen Angaben durchgängig im niedrigen einstelligen Prozentbereich. (Reuters)
Niedrigwasser verteuert Baustoffe
Das Rekord-Niedrigwasser im Rhein und an anderen Flüssen belastet zunehmend auch Bauherren. Da Transportschiffe deutlich weniger laden können, verzögern sich Lieferungen für die Baubranche, während der Aufwärtsdruck bei den ohnehin hohen Materialpreisen steigt.
"Wir sehen etwa, dass Transporte auf dem Wasser zunehmend schwieriger werden. Das führt auch zu Problemen beim Bau von Mehrfamilienhäusern oder Schulen, da Lieferzeiten sich verlängern", sagte der Präsident des Verbands Baugewerblicher Unternehmer Hessen, Thomas Reimann, der Deutschen Presse-Agentur. "Sand und Kies, die sonst oft per Schiff in großen Mengen zu den Betonwerken gelangen, werden knapper und somit teurer."
Noch sei der Preisanstieg eher überschaubar, aber Baumaterialien und insbesondere Transporte hätten sich in den vergangenen Jahren schon stark verteuert. "Wir erleben mit dem Niedrigwasser den dritten Preisanstieg innerhalb weniger Jahre nach der Energiekrise im Ukraine-Krieg und dem Iran-Konflikt. Und erfahrungsgemäß bleiben viele Preisanhebungen dauerhaft."
Auch der Bauindustrieverband HDB warnt vor den Folgen des Niedrigwassers. Wegen der niedrigen Wasserstände schrumpften die Transportkapazitäten für wichtige Güter am Bau, die in großen Mengen per Schiff transportiert werden - darunter Bitumen, Split und Natursteine, aber auch Brenn- und Kraftstoffe sowie mineralische Bauabfälle. "Im Extremfall werden zusätzliche Schiffe benötigt oder Transporte müssen teilweise doch auf Schiene und Straße verlagert werden", sagte Hauptgeschäftsführer Tim-Oliver Müller der dpa. Das sei aber nur begrenzt möglich und meist deutlich teurer. (dpa)
Jeff Bezos beteiligt sich beim FC Liverpool
Amazon -Gründer Jeff Bezos steigt beim englischen Spitzenclub FC Liverpool ein. Der 62 Jahre alte US-Amerikaner, einer der reichsten Männer der Welt, ist Teil eines Konsortiums, das sich eine Minderheitsbeteiligung am englischen Spitzenclub gesichert hat. Das teilte der FC Liverpool mit.
Das Konsortium wird angeführt von Amit Bhatia, dem Schwiegersohn des milliardenschweren Stahlunternehmers Lakshmi Mittal. Für 30 Prozent der Anteile kassieren die amerikanischen Liverpool-Besitzer der Fenway Sports Group (FSG) der BBC zufolge zwischen 1,5 und 1,8 Milliarden Euro. FSG bleibt Hauptanteilseigner der Reds.
"Der FC Liverpool ist immer ein Club gewesen, der über eine Saison hinausschaut und Entscheidungen trifft, die die langfristigen Interessen des Vereins im Sinn haben", sagte FSG-Präsident Mike Gordon.
Das Konsortium wird angeführt von Amit Bhatia, dem Schwiegersohn des milliardenschweren Stahlunternehmers Lakshmi Mittal. Für 30 Prozent der Anteile kassieren die amerikanischen Liverpool-Besitzer der Fenway Sports Group (FSG) der BBC zufolge zwischen 1,5 und 1,8 Milliarden Euro. FSG bleibt Hauptanteilseigner der Reds.
"Der FC Liverpool ist immer ein Club gewesen, der über eine Saison hinausschaut und Entscheidungen trifft, die die langfristigen Interessen des Vereins im Sinn haben", sagte FSG-Präsident Mike Gordon.
Taiwan erwartet elf Prozent Wirtschaftswachstum
Durch den weltweiten Boom der Künstlichen Intelligenz (KI) steht Taiwans Wirtschaft vor einem Wachstum von historischem Ausmaß. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) dürfte in diesem Jahr um mehr als elf Prozent zulegen und damit so stark wie seit fast 40 Jahren nicht mehr, teilte die nationale Statistikbehörde in Taipeh mit. Sie hob damit ihre Prognose von Mai von knapp zehn Prozent deutlich an. Das letzte Mal verzeichnete sie im Jahr 1987 mit 12,75 Prozent ein höheres Wachstum. "Das Wirtschaftswachstum ist robust, und die KI-Entwicklung ist für Taiwan sehr wichtig", sagte Statistik-Ministerin Chen Shu-tzu nach einem Bericht des Finanzdienstes Reuters.
Die technologieabhängige Inselwirtschaft spielt eine Schlüsselrolle in der Deckung der enormen Nachfrage nach KI-Chips. Technologiekonzerne wie Nvidia und Apple sind auf die Lieferungen aus Taiwan angewiesen. Dort hat mit dem Konzern TSMC der weltgrößte Auftragsfertiger für Halbleiter seinen Sitz, der als zentraler Profiteur des KI-Trends gilt. Die Statistikbehörde erwartet nun, dass die Exporte in diesem Jahr um gut 41 Prozent steigen werden. Das wäre das stärkste Wachstum seit dem Jahr 1976.
Die aktuelle Prognoseanhebung fußt auf einer schon im Jahr 2025 sichtbaren Entwicklung. Im vergangenen Jahr war die taiwanische Wirtschaft dank der starken KI-Nachfrage um knapp neun Prozent gewachsen. Die enorme Dynamik des laufenden Jahres bestätigen auch die Zahlen für das abgelaufene zweite Quartal, dessen Wachstumsrate von den Statistikern leicht auf 12,93 Prozent nach oben korrigiert wurde. Trotz der boomenden Wirtschaft sollen die Verbraucherpreise in diesem Jahr nur um 2,07 Prozent zulegen – einen Hauch über dem Notenbank-Inflationsziel von zwei Prozent.
Für das kommende Jahr rechnen die Statistiker zwar mit einer geringeren Dynamik, aber weiter sehr robusten Konjunktur. In ihrer ersten Prognose für 2027 gehen sie von einem Plus von 6,04 Prozent aus. Dies deutet darauf hin, dass die Behörde den KI-Boom nicht als kurzfristiges Phänomen, sondern als mittelfristigen Wachstumstreiber für Taiwans Wirtschaft ansieht.
Millionenbetrug an Bankkunden
Das Bundeskriminalamt (BKA) und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt haben eine internationale Betrügerbande aufgespürt, die Bankkunden um Millionen Euro geprellt haben soll, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Gemeinsam mit Behörden in Brasilien habe man nach mehrjährigen Ermittlungen ein kriminelles Netzwerk ausgehoben und zahlreiche Verdächtige festgenommen, wie BKA und Generalstaatsanwaltschaft gemeinsam mitteilten.
Demnach wurden wegen des Verdachts des Computerbetrugs im Online-Banking drei Tatverdächtige in Europa identifiziert. Sie würden nun in Spanien und Bulgarien zur Verantwortung gezogen. Die brasilianischen Behörden gingen zudem unterstützt vom BKA am Donnerstag bei einer Großaktion gegen das Netzwerk vor. Dabei wurden vier mutmaßliche Mitglieder verhaftet und 21 Objekte in sieben Städten durchsucht.
Den Beschuldigten werde vorgeworfen, im November 2023 binnen weniger Tage eine Vielzahl nicht autorisierter Abbuchungen von den Konten deutscher Online-Banking-Nutzer ausgeführt zu haben, hieß es. "Das Ausmaß des Schadens liegt im Millionenbereich."
Nach bisherigen Erkenntnissen hätten die Kriminellen eine Schwachstelle im Buchungsprozess bei einem Zahlungsdienstleister unmittelbar ausgenutzt, die durch ein fehlerhaftes Softwareupdate entstand. Die Täter leiteten demnach die Gelder hauptsächlich nach Brasilien, wo ein Großteil der Summe nach Verschleierungsversuchen ausgezahlt wurde.
Ähnlich handelte die Bande mit einem kleineren Teil der Beute in vier europäischen Ländern. Angaben, welche Banken und wie viele Nutzer in Deutschland betroffen waren, wurden nicht gemacht. Die Erkenntnisse der Behörden aus Brasilien sollen nun in die Ermittlungen in Deutschland einfließen.
Deutsche Autoindustrie verliert massenhaft Jobs
Die einstige deutsche Vorzeigebranche bietet immer weniger stabile Arbeitsplätze. Sie war laut Statistischem Bundesamt der im ersten Halbjahr 2026 am stärksten von Stellenabbau betroffene Bereich. Der Rückgang sei mit 42.300 Beschäftigten und einem Minus von 5,8 Prozent so groß gewesen wie in keiner anderen großen Branche. Als groß gelten hier Branchen mit mehr als 200.000 Beschäftigten.
Die Zahl der Mitarbeiter in der Autoindustrie sei auf 691.500 gesunken. Das sei der tiefste Stand seit 20 Jahren. Seit 2005 waren nie weniger Menschen in der Branche beschäftigt.
Trotzdem bleibe die Autoindustrie gemessen an der Zahl der Beschäftigten die zweitgrößte Industriebranche nach dem Maschinenbau mit 905.900 Beschäftigten. Die Zahlen beziehen sich auf den Stand zum Ende des ersten Halbjahres, also auf den 30. Juni 2026.
Die Zahl der Mitarbeiter in der Autoindustrie sei auf 691.500 gesunken. Das sei der tiefste Stand seit 20 Jahren. Seit 2005 waren nie weniger Menschen in der Branche beschäftigt.
Trotzdem bleibe die Autoindustrie gemessen an der Zahl der Beschäftigten die zweitgrößte Industriebranche nach dem Maschinenbau mit 905.900 Beschäftigten. Die Zahlen beziehen sich auf den Stand zum Ende des ersten Halbjahres, also auf den 30. Juni 2026.
Der Stellenabbau erstreckt sich laut Destatis auf Autohersteller sowie ihre Zulieferer, die Teile und Zubehör fertigen. Es gibt allerdings Ausnahmen. So stieg die Zahl der Stellen bei Zulieferern von Karosserien, Aufbauten und Anhängern gegen den Branchentrend.
Auch in anderen wichtigen Industriezweigen verschwinden zahlreiche Jobs, etwa im Metallbau, der Chemie und der Herstellung von elektrischer Ausrüstung. Hersteller von Kunststoffen und Nahrungsmitteln haben im ersten Halbjahr ebenfalls Stellen abgebaut.
Auch in anderen wichtigen Industriezweigen verschwinden zahlreiche Jobs, etwa im Metallbau, der Chemie und der Herstellung von elektrischer Ausrüstung. Hersteller von Kunststoffen und Nahrungsmitteln haben im ersten Halbjahr ebenfalls Stellen abgebaut.
Elon Musk besitzt laut Pflichtmitteilung 48,4 Prozent an SpaceX
Der Unternehmer Elon Musk hat einen Anteil von 48,4 Prozent an dem Raumfahrt- und KI-Konzern SpaceX offengelegt. Das Aktienpaket ist aktuell mehr als 900 Milliarden Dollar wert. Dies geht aus einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC hervor.
Demnach übt Musk über die Papiere die alleinige Stimm- und Verfügungsgewalt aus und kommt insgesamt auf mehr als 82 Prozent der Stimmrechte, womit er sich weiterhin weitreichenden Einfluss sichert. SpaceX war am 12. Juni an die Börse gegangen und hatte dabei zeitweise einen Börsenwert von über zwei Billionen Dollar erreicht. Nach anfänglichen Kursverlusten legte die Aktie im August wieder deutlich zu.
Demnach übt Musk über die Papiere die alleinige Stimm- und Verfügungsgewalt aus und kommt insgesamt auf mehr als 82 Prozent der Stimmrechte, womit er sich weiterhin weitreichenden Einfluss sichert. SpaceX war am 12. Juni an die Börse gegangen und hatte dabei zeitweise einen Börsenwert von über zwei Billionen Dollar erreicht. Nach anfänglichen Kursverlusten legte die Aktie im August wieder deutlich zu.
Ottobock wird optimistischer
Der Prothesenhersteller Ottobock wird nach deutlichen Zuwächsen im zweiten Quartal optimistischer für das laufende Jahr. "Wir blicken auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr zurück, in dem wir uns durch starkes organisches Wachstum schneller als der Markt entwickelt haben", sagte Unternehmenschef Oliver Jakobi am Donnerstag laut Mitteilung. An der Börse kamen die Quartalszahlen zunächst gut an. Am Nachmittag drehte die Aktie aber in die Verlustzone.
Der Konzern steigerte den Umsatz in den drei Monaten bis Ende Juni um 9,7 Prozent auf 458 Millionen Euro. Im Kerngeschäft erzielte Ottobock ein Plus von 10,7 Prozent auf 440 Millionen Euro. Dabei ist unter anderem das Rollstuhlgeschäft ausgeklammert, dessen Verkauf Mitte Juni mitgeteilt wurde. So konzentriert sich Ottobock auf wachstums- und margenstärkere Bereiche.
Im Kerngeschäft stieg der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 23 Prozent auf 122,7 Millionen Euro, die entsprechende Marge stieg um 2,8 Prozentpunkte auf 27,9 Prozent. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen mit 48,5 Millionen Euro gut viermal so viel wie im Vorjahr. Dabei profitierte Ottobock vor allem von guten Geschäften in der europäischen Region EMEA, während der Umsatz aus eigener Kraft in der Region Americas nur leicht zulegte und im asiatisch-pazifischen Raum sogar etwas sank. Letzteres liege aber auch an starken Vorjahreszahlen und Timing-Effekten, hieß es vom Unternehmen.
Ottobock-Chef Jacobi traut dem Unternehmen 2026 nun denn auch in der Tendenz mehr Wachstum sowie eine höhere Profitabilität zu als bisher. Für den Umsatz aus eigener Kraft im Kerngeschäft hob er das untere Ende der angepeilten Wachstumsspanne um einen Prozentpunkt an und geht von einem Plus von sechs bis acht Prozent aus.
Der Konzern steigerte den Umsatz in den drei Monaten bis Ende Juni um 9,7 Prozent auf 458 Millionen Euro. Im Kerngeschäft erzielte Ottobock ein Plus von 10,7 Prozent auf 440 Millionen Euro. Dabei ist unter anderem das Rollstuhlgeschäft ausgeklammert, dessen Verkauf Mitte Juni mitgeteilt wurde. So konzentriert sich Ottobock auf wachstums- und margenstärkere Bereiche.
Im Kerngeschäft stieg der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 23 Prozent auf 122,7 Millionen Euro, die entsprechende Marge stieg um 2,8 Prozentpunkte auf 27,9 Prozent. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen mit 48,5 Millionen Euro gut viermal so viel wie im Vorjahr. Dabei profitierte Ottobock vor allem von guten Geschäften in der europäischen Region EMEA, während der Umsatz aus eigener Kraft in der Region Americas nur leicht zulegte und im asiatisch-pazifischen Raum sogar etwas sank. Letzteres liege aber auch an starken Vorjahreszahlen und Timing-Effekten, hieß es vom Unternehmen.
Ottobock-Chef Jacobi traut dem Unternehmen 2026 nun denn auch in der Tendenz mehr Wachstum sowie eine höhere Profitabilität zu als bisher. Für den Umsatz aus eigener Kraft im Kerngeschäft hob er das untere Ende der angepeilten Wachstumsspanne um einen Prozentpunkt an und geht von einem Plus von sechs bis acht Prozent aus.
Davon sollen vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie vor Sondereffekten nun mehr als 27 Prozent übrig bleiben. Zuvor hatte das Management mehr als 26,5 Prozent in Aussicht gestellt.
So plant Elon Musk das größte Gebäude der Welt
Die von Elon Musk geführten Unternehmen Space X und Tesla wollen in Texas die größte Chipfabrik des Planeten hochziehen. Sie wäre dem Plan nach zugleich das der Fläche und dem Volumen nach größte Gebäude Welt. Die Terafab, wie das Projekt heißt, soll demnach auf einer Fläche von mehr als 100 Millionen Quadratfuß entstehen, heißt es in einem Beitrag auf der Homepage von Space X. Dort ist auch eine Illustration zu sehen, wie das Gebäude einmal aussehen soll. Es ist lang gezogen und hat den Grundriss einer Rakete.
"Terafab wird sowohl hinsichtlich seiner Mission als auch seiner schieren Größe episch sein und darauf ausgelegt sein, neue Rechenkapazitäten in beispiellosem Umfang und Tempo aufzubauen", heißt es in dem Beitrag. Und weiter: "In dieser Anlage werden die Fertigung, die Verpackung und das Testen fortschrittlicher Logik- und Speicherbausteine stattfinden."
"Terafab wird sowohl hinsichtlich seiner Mission als auch seiner schieren Größe episch sein und darauf ausgelegt sein, neue Rechenkapazitäten in beispiellosem Umfang und Tempo aufzubauen", heißt es in dem Beitrag. Und weiter: "In dieser Anlage werden die Fertigung, die Verpackung und das Testen fortschrittlicher Logik- und Speicherbausteine stattfinden."
Die Zusammenführung dieser Bereiche an einem Standort werde schnelle und iterative Verbesserungen ermöglichen sowie die Einführung neuer Rechenkapazitäten beschleunigen. Terafab werde Chips produzieren, "die für Edge-Computing und Inferenz optimiert sind und in Hardware wie den Optimus-Robotern von Tesla und den selbstfahrenden Cybertaxis zum Einsatz kommen, sowie Hochleistungs-Chips, die für den Betrieb der weltraumgestützten Rechenzentren von SpaceX entwickelt wurden".
Rechenzentren im Weltraum stellte Elon Musk infolge des Börsengangs des Weltraumunternehmens Space X in Aussicht. Für eine erste Phase von Terafab seien Investitionen in Höhe von ungefähr 16,8 Milliarden Dollar seitens SpaceX und Tesla nötig, heißt es weiter. Diese Anlage werde "mindestens 3000 Mitarbeiter beschäftigen, von denen viele aus Grimes und dem benachbarten Brazos County stammen werden – womit sich der Trend unserer anderen Standorte in Texas fortsetzt, an denen zwischen 60 Prozent und 80 Prozent der neuen Mitarbeiter aus der Region stammen".
Rechenzentren im Weltraum stellte Elon Musk infolge des Börsengangs des Weltraumunternehmens Space X in Aussicht. Für eine erste Phase von Terafab seien Investitionen in Höhe von ungefähr 16,8 Milliarden Dollar seitens SpaceX und Tesla nötig, heißt es weiter. Diese Anlage werde "mindestens 3000 Mitarbeiter beschäftigen, von denen viele aus Grimes und dem benachbarten Brazos County stammen werden – womit sich der Trend unserer anderen Standorte in Texas fortsetzt, an denen zwischen 60 Prozent und 80 Prozent der neuen Mitarbeiter aus der Region stammen".
Wie Hapag-Lloyd durch Dürre und Krieg navigiert
Die Hochseereederei Hapag-Lloyd muss wegen des Wassermangels im Rhein für den Weitertransport ihrer Container ins Landesinnere umdisponieren. "Die extrem niedrigen Wasserstände auf dem Rhein wirken sich bereits auf die Transportketten aus", erklärte Ralf Stüwe, Director Operations Area Germany and Central Europe, am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters.
Transporte von Rotterdam und Antwerpen nach Duisburg seien weiter möglich. Für Ziele am Mittel- und Oberrhein müssten Container jedoch zunehmend auf die Schiene oder den Lkw verlagert werden.
Auch international kämpft die Hapag-Lloyd mit der Blockade von Handelswegen, etwa an der Straße von Hormus im Persischen Golf. Die Meerenge ist wegen des Irankriegs zum Brennpunkt geworden. Die steigenden Kosten standen am Mittwoch im Mittelpunkt der Präsentation der Geschäftszahlen für das erste Halbjahr. Dank gestiegener Frachtraten legte Hapag-Lloyd trotz der Krisen positive Geschäftszahlen vor.
Für die Binnenschifffahrt am Rhein haben sich die Frachtraten ebenfalls stark verdoppelt. Der Lieferkettendatendienstleister spricht von einem Anstieg um 250 Prozent. Wegen des niedrigen Wassers können Schiffe nur zehn bis 20 Prozent der üblichen Menge laden. Chemiefabriken und Stahlwerke müssen ihre Produktion drosseln, weil sie nicht mehr mit der gewohnten Menge an Rohstoffen beliefert werden.
Transporte von Rotterdam und Antwerpen nach Duisburg seien weiter möglich. Für Ziele am Mittel- und Oberrhein müssten Container jedoch zunehmend auf die Schiene oder den Lkw verlagert werden.
Auch international kämpft die Hapag-Lloyd mit der Blockade von Handelswegen, etwa an der Straße von Hormus im Persischen Golf. Die Meerenge ist wegen des Irankriegs zum Brennpunkt geworden. Die steigenden Kosten standen am Mittwoch im Mittelpunkt der Präsentation der Geschäftszahlen für das erste Halbjahr. Dank gestiegener Frachtraten legte Hapag-Lloyd trotz der Krisen positive Geschäftszahlen vor.
Für die Binnenschifffahrt am Rhein haben sich die Frachtraten ebenfalls stark verdoppelt. Der Lieferkettendatendienstleister spricht von einem Anstieg um 250 Prozent. Wegen des niedrigen Wassers können Schiffe nur zehn bis 20 Prozent der üblichen Menge laden. Chemiefabriken und Stahlwerke müssen ihre Produktion drosseln, weil sie nicht mehr mit der gewohnten Menge an Rohstoffen beliefert werden.
Meta vor Gericht wegen Onlinesucht – Staatsanwälte fordern 1,4 Billionen Dollar Strafe
Der amerikanische Technologie-Anbieter Meta muss sich seit Mittwoch erstmals vor einem US-Bundesgericht wegen des Vorwurfs verantworten, mit seinen Online-Netzwerken Instagram und Facebook Minderjährige abhängig und damit psychisch krank zu machen. Am ersten Prozesstag wurden nach längerer Befragung zunächst die acht Geschworenen ausgewählt, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet. Die Eröffnungsplädoyers sollen in der kommenden Woche gehalten werden.
Bundesrichterin Yvonne Gonzalez Rogers befragte demnach potenzielle Geschworene zu ihren Ansichten über Online-Netzwerke und den Meta-Konzern. Unter anderem wollte sie wissen, ob die Kandidaten selbst Konten für Onlinedienste hätten, ob ihre Kinder entsprechende Angebote nutzten und ob sie die Dienste für psychische Probleme verantwortlich machten. Einige Geschworene sagten, dass Online-Netzwerke aus ihrer Sicht einen Einfluss auf das psychische Befinden hätten.
Zudem wurden einige Kandidaten nach dem Alter gefragt, in dem sie sich für Onlinedienste angemeldet hatten – insbesondere, ob dies vor dem 13. Lebensjahr und ohne Wissen der Eltern geschehen sei. Eine Person verglich den Kick durch das Scrollen durch angstauslösende Inhalte in Online-Netzwerken dabei mit Kokain, eine andere äußerte die Meinung, dass die Apps, "die Werte aus den Menschen ziehen".
Bundesrichterin Yvonne Gonzalez Rogers befragte demnach potenzielle Geschworene zu ihren Ansichten über Online-Netzwerke und den Meta-Konzern. Unter anderem wollte sie wissen, ob die Kandidaten selbst Konten für Onlinedienste hätten, ob ihre Kinder entsprechende Angebote nutzten und ob sie die Dienste für psychische Probleme verantwortlich machten. Einige Geschworene sagten, dass Online-Netzwerke aus ihrer Sicht einen Einfluss auf das psychische Befinden hätten.
Zudem wurden einige Kandidaten nach dem Alter gefragt, in dem sie sich für Onlinedienste angemeldet hatten – insbesondere, ob dies vor dem 13. Lebensjahr und ohne Wissen der Eltern geschehen sei. Eine Person verglich den Kick durch das Scrollen durch angstauslösende Inhalte in Online-Netzwerken dabei mit Kokain, eine andere äußerte die Meinung, dass die Apps, "die Werte aus den Menschen ziehen".
Die am Ende des ersten Tages von Rogers ausgewählten Geschworenen haben in dem Prozess nur eine beratende Rolle. Die etwa sechs Wochen dauernden Verhandlungen sollen am Dienstag kommender Woche mit den Eröffnungsplädoyers beginnen. Mit einem Urteil wird für Anfang Oktober gerechnet.
Der Prozess geht auf die Klage von vier US-Bundesstaaten zurück. Sie verlangen massive Beschränkungen der Instagram- und Facebook-Funktionen. Zudem fordern die Generalstaatsanwälte von Kalifornien, Colorado, Kentucky und New Jersey eine Strafzahlung von bis zu 1,4 Billionen Dollar (1,2 Billionen Euro). Diese Summe ist fast so hoch wie der Börsenwert von Meta. Die Generalstaatsanwälte veranschlagen dabei für jeden betroffenen Heranwachsenden im Land mehrere tausend Dollar Strafe.
Konkret geht es in dem aufsehenerregenden Prozess unter anderem um Funktionen wie Endlos-Scrollen, sehr häufige Benachrichtigungen und das Zählen von "Gefällt mir"-Reaktionen. Die Kläger wenden sich also gegen die Art, wie die Online-Netzwerke konzipiert sind. Es geht also nicht um die Inhalte, die sie verbreiten; hierbei gesteht das US-Recht den Netzwerken weitgehende Immunität zu.
In den USA wurde schon eine Vielzahl von Prozessen gegen Online-Netzwerke angestrengt. Der nun gestartete Prozess in Kalifornien könnte für Meta aber weiter reichende Folgen haben, da damit erstmals eine Gerichtsentscheidung auf Bundesebene ansteht. Die Anklage will auch Meta-Chef Mark Zuckerberg zu den Vorwürfen befragen. Seine dreistündige Anhörung ist für Ende September geplant.
Der Prozess geht auf die sogenannten Facebook Files zurück, welche die ehemalige Facebook-Mitarbeiterin Frances Haugen Ende des Jahres 2021 veröffentlichte. Dabei handelt es sich um tausende Seiten mit den Ergebnissen einer konzerninternen Recherche zu den Auswirkungen der Meta-Onlinenetzwerke auf die seelische Gesundheit minderjähriger Nutzerinnen. Obwohl die schädlichen Auswirkungen des Social-Media-Konsums dem Konzern demnach bekannt waren, wies er in öffentlichen Stellungnahmen Bedenken und Warnungen zurück.
Nach diesen Enthüllungen leiteten dutzende US-Bundesstaaten eine gemeinsame Untersuchung der Vorwürfe ein. Zwei Jahre später reichten etwa 30 von ihnen Klage gegen Meta ein. Vier von ihnen führen nun stellvertretend einen Pilot-Prozess. Sollte Meta vor Gericht unterliegen, soll der Konzern mit allen klagenden Bundesstaaten eine Vereinbarung schließen.
Der Meta-Konzern versichert, dass er ausreichend Schutzmaßnahmen für minderjährige Nutzerinnen und Nutzer ergreife. Außerdem argumentiert der kalifornische Internetriese, die psychische Gesundheit von Heranwachsenden könne nicht durch einen einzelnen Onlinedienst beeinträchtigt werden. Einige der beanstandeten Funktionen müssten außerdem wegen des Verfassungsrechts auf freie Meinungsäußerung unangetastet bleiben. Trotzdem zog es Meta zusammen mit anderen Onlinediensten vor, einem Schulbezirk in Kentucky 27 Millionen Dollar zu zahlen, um einen weiteren Prozess zu verhindern – dieser hätte zum Präzedenzfall für rund 1200 ähnliche Klagen werden können.
Roger Federer ist kein Milliardär mehr
Der frühere Tennisspieler Roger Federer hat nach Schätzungen des US-Wirtschaftsmagazins "Forbes" seinen Milliardärsstatus verloren. Grund dafür sei der stark gefallene Aktienkurs des Sportbekleidungsherstellers On Holding, an dem Federer beteiligt ist. Nachdem die von dem Schweizer Unternehmen vorgestellten Quartalszahlen hinter den Erwartungen geblieben waren, fiel der Wert des Papiers am Dienstag zeitweise um etwa 19 Prozent auf unter 30 US-Dollar. Damit soll sich Federers Vermögen laut dem Magazin auf 952,4 Millionen US-Dollar dezimiert haben – ein Verlust von mindestens 52 Millionen. Der frühere Tennisprofi soll einen Anteil von 2,5 Prozent an On Holding halten.
Das Schweizer Unternehmen hat im zweiten Quartal des laufenden Jahres einen Nettoumsatz von 850,4 Millionen Franken (rund 907,7 Millionen Euro) erwirtschaftet, was einem Anstieg von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht. Marktbeobachter hatten jedoch rund 30 Millionen Franken Umsatz mehr erwartet. Beim Nettogewinn verbesserte sich der Sportbekleidungshersteller jedoch stark. Insgesamt fuhr On Holding 105 Millionen Franken (112 Millionen Euro) ein, während im Vorjahresquartal noch ein Verlust von rund 41 Millionen Franken (44 Millionen Euro) zu Buche schlug. Auch die Bruttogewinnmarge erreichte 65,4 Prozent.
Minderheitsaktionär Federer erlangte im Jahr 2025 erstmals den Milliardärsstatus. Die Tennislegende, die ihre Karriere im Jahr 2022 beendete und 20 Grand-Slam-Titel gewann, soll während dieser Zeit rund 131 Millionen US-Dollar an Preisgeld gewonnen haben. Heute vergrößern sein Vermögen vor allem Werbeverträge mit Unternehmen. Neben On Holding gehört dazu auch das japanische Modelabel Uniqlo.
Das Schweizer Unternehmen hat im zweiten Quartal des laufenden Jahres einen Nettoumsatz von 850,4 Millionen Franken (rund 907,7 Millionen Euro) erwirtschaftet, was einem Anstieg von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht. Marktbeobachter hatten jedoch rund 30 Millionen Franken Umsatz mehr erwartet. Beim Nettogewinn verbesserte sich der Sportbekleidungshersteller jedoch stark. Insgesamt fuhr On Holding 105 Millionen Franken (112 Millionen Euro) ein, während im Vorjahresquartal noch ein Verlust von rund 41 Millionen Franken (44 Millionen Euro) zu Buche schlug. Auch die Bruttogewinnmarge erreichte 65,4 Prozent.
Minderheitsaktionär Federer erlangte im Jahr 2025 erstmals den Milliardärsstatus. Die Tennislegende, die ihre Karriere im Jahr 2022 beendete und 20 Grand-Slam-Titel gewann, soll während dieser Zeit rund 131 Millionen US-Dollar an Preisgeld gewonnen haben. Heute vergrößern sein Vermögen vor allem Werbeverträge mit Unternehmen. Neben On Holding gehört dazu auch das japanische Modelabel Uniqlo.