2026-08-12 · buy-side

Finance Forward: Wir machen etwas Neues

Finance Forward Wir machen etwas Neues

das ist eine besondere Ausgabe unseres Newsletters, denn wir lassen die bislang gemeinsam geführte Marke Finance Forward in den Angeboten von manager magazin und OMR aufgehen. Aber keine Sorge, Ihr verpasst nichts.

Ab kommender Woche heißt dieser Newsletter "manager magazin Finance Briefing" – wie immer mit investigativen Recherchen, launigen Anekdoten, ein bisschen Personality und Analysen aus der Welt der Fintechs, Banken und Kryptofirmen. Wie gewohnt landen wir jeden Mittwochmorgen in Eurem Postfach. Und auch die redaktionellen Köpfe und Ansprechpartner hinter den Geschichten bleiben die, die Ihr lange kennt: Caspar Schlenk, Katharina Slodczyk und ich, verstärkt durch das übrige Team aus der Redaktion des manager magazins.

Parallel bietet OMR künftig innerhalb der Finance Journey noch mehr Themen rund um Finance, Payment, Banking, Unternehmensfinanzierung und Tools. Diese werden weiter mit den bestehenden Themenwelten im OMR-Ökosystem verknüpft – natürlich beim jährlichen OMR Festival, aber auch ganzjährig. Das OMR-Team wird Euch ebenfalls auf dem Laufenden halten.

Und – ganz wichtig – unser jährliches "Executive Dinner" mit den wichtigsten Köpfen der Szene werden wir im Rahmen des Festivals gemeinsam weiter veranstalten.

Warum das alles? Nun, beide Seiten – also manager magazin und OMR – konzentrieren sich stärker auf das, was sie am besten können. Wir freuen uns, Euch auch in Zukunft pointiert bedienen zu können: mit dem Stoff, der Euch interessiert.

Also los, hier sind die Themen der Woche:

Podcast: Zum Abschied plaudern wir aus dem Nähkästchen

"Fintech ist Mainstream geworden": manager-magazin-Redakteur Caspar Schlenk und ich blicken in der letzten Folge des Finance-Forward-Podcast auf den Wandel der Fintech-Branche

Foto: [M] Alexander Hagmann / manager magazin

Nach 315 Folgen waren mein Kollege Caspar Schlenk und ich diese Woche das letzte Mal im Studio, um die Abschiedsfolge für den Finance-Forward-Podcast aufzunehmen – denn anders als den Newsletter beenden wir das Podcast-Abenteuer. Es ist schon beeindruckend, wie erwachsen die Branche seit der ersten Aufnahme im August 2019 geworden ist: Fintech ist Mainstream geworden. Zum Abschluss schauen wir deshalb noch mal zurück und plaudern aus dem Nähkästchen: über die unterhaltsamsten Gäste, die größten Skandale und schwierigsten Aufnahmen. Ihr erfahrt unter anderem, warum Wefox-Gründer Julian Teicke (39) schon mal bei Caspar zu Hause war, wie Klarna-Chef Sebastian Siemiatkowski (44) abseits des Mikros auftritt und wie mein denkwürdiges Interview mit Revolut-Chef Nik Storonsky (42) ablief. Und wir teilen unsere Prognosen für das Fintech-Jahr. Viel Spaß beim Hören!

Köpfe: John Ternus ++ Daniel Lappas ++ Nik Storonsky ++ Lars Stoy

Setzt stärker auf Payment: Der designierte Apple-Chef John Ternus (r.), hier bei einer Serienpremiere mit seinem Vorgänger Tim Cook (l.) und "Ted Lasso"-Schauspieler Jason Sudeikis

Foto: Jill Connelly / EPA

Zahl der Woche: 61

In gut fünf Monaten soll das neue Altersvorsorgedepot starten. Aktien-Apps wie Trade Republic, Scalable Capital und Flatex hoffen auf ein lukratives Geschäft, schließlich will der Staat künftig ETF-Sparpläne, Aktienkäufe und andere Anlageprodukte bezuschussen. Nur: Bei den Anlegerinnen und Anlegern hat sich das offenbar noch nicht herumgesprochen. 61 Prozent der Deutschen haben laut einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom noch nie vom staatlich geförderten Altersvorsorgedepot gehört. Für die Anbieter bleibt damit vor allem eines zu tun: Aufklärungsarbeit.

Margin Call: Die Liebe siegt auch an der Wall Street

Hochbegabt, auch beim Storytelling: Überflieger Leopold Aschenbrenner weiß, wie man sich bei X effektiv inszeniert

So hatte sich Hedgefonds-Gründer Leopold Aschenbrenner (24) seine Hochzeitswoche sicher nicht ausgemalt: Vorvergangenen Mittwoch, nur Stunden vor seiner Trauung mit Anthropic-Topmanagerin Avital Balwit (27), geriet sein 45 Milliarden Dollar schwerer KI-Fonds Situational Awareness ins Schlingern. Während die ersten Gäste schon im malerischen Küstenörtchen Carmel in Nordkalifornien eintrafen, hing der gebürtige Berliner am Telefon. Am Ende konnte das "Wunderkind" von der Wall Street den Kollaps bekanntlich mit einem Notverkauf von Teilen seines Portfolios an den Hedgefonds Citadel von Altmeister Ken Griffin (57) verhindern. Wenigstens in der Liebe scheint er ein glückliches Händchen zu haben: Am Freitag postete Aschenbrenner selbst ein Foto des strahlenden Brautpaars auf seinem X-Profil , das zuvor fast ein Jahr lang brach lag. "Der beste Tag meines Lebens", schrieb er, gefolgt von einer Liebeserklärung an seine Frau. Ein Ablenkungsmanöver von der Beinahepleite? Zynisch, wer so was denkt! Leichte Flitterwochenstimmung dürfte trotzdem aufgekommen sein: Gut vier Stunden nach dem romantischen Post meldete Bloomberg, dass schon wieder neue Investoren bei ihm Schlange stehen.

Das war es für diese Ausgabe. Wir lesen uns nächste Woche, wenn wir uns mit dem "manager magazin Finance Briefing" bei Euch melden.

Noch etwas: Künftig datenschutzrechtlich verantwortlich für diesen Newsletter ist nur noch die manager magazin new media GmbH & Co. KG.

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