2026-07-31 · buy-side

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Tech Update Das Deutschland-Duell von Anthropic und OpenAI

Und, welche KI-Tools verwendet euer Unternehmen? Wir haben uns mal unter den wichtigsten deutschen Börsenkonzernen umgehört, wie sie das handhaben. Das Ergebnis: Bislang konnten OpenAI oder Erzrivale Anthropic noch nicht Fuß fassen, im Dax dominiert Microsoft. Die genauen Ergebnisse der exklusiven Umfrage gibt es hier . Und die Hintergründe zum Deutschland-Duell von OpenAI vs. Anthropic liefern wir euch heute in einer exklusiven Recherche.

Exklusive Recherche: Das Deutschland-Duell von Anthropic und OpenAI

Kampf um den Dax: OpenAI-CEO Sam Altman und Anthropic-Lenker Dario Amodei konkurrieren um Großkunden

Foto: Jason Redmond; Ludovic Marin / AFP

Deutschland, das neue KI-Schlachtfeld: Anthropic und OpenAI schicken Teams nach München und veranstalten Community-Events in Berlin – mit Weißwein, Häppchen und Token-Guthaben im Wert von 100 Dollar zum "Anfixen". Die KI-Labs hoffen auf die dicksten Beutezüge der Branche: langfristige Enterprise-Verträge. Denn wer bei den Dax-Konzernen landet, kauft sich nicht nur Umsatz, sondern Glaubwürdigkeit für den IPO. Problem nur: Die deutschen Industriekunden ticken anders als die KI-affine Start-up-Szene. Sie haben zwar die deutlich größeren Tickets, sind jedoch langsamer in der Entscheidungsfindung und tendenziell skeptischer.

In der exklusiven Recherche meiner Kollegen Jonas Rest und Caspar Schlenk erfahrt ihr, wie OpenAI und Anthropic in diesem Rennen auf einen Gegner treffen, der schon in den Konzernen etabliert ist, obwohl sein Produkt eigentlich keiner mag: Microsoft. Sie beschreiben, wie "Modell-Hopping" zum dominierenden Trend wird (inklusive Langdock als Switchboard) und weshalb beide Labs jetzt Milliarden in "Forward Deployed Engineers" stecken. Hier geht's zur kompletten Recherche.

Köpfe: Mike Dargan ++ Hélène Huby ++ Pavel Durow ++ Lilian Weng ++ Robert Lacher

Wettet auf sich selbst: N26-CEO Mike Dargan

Foto: N26

Zahl der Woche: 5 Milliarden Dollar

KI-Koryphäe Ilya Sutskever, der OpenAI mitgegründet hat und aktuell Chef des KI-Start-ups Safe Superintelligence ist, bekommt milliardenschwere Unterstützung von Nvidia. Das Unternehmen beteiligt sich mit 5 Milliarden Dollar an Sutskevers Firma – dabei ist über die Arbeit von Safe Superintelligence bis dato kaum etwas bekannt.

Round-up: Kernfusion ++ Proxima Fusion ++ CFS ++ Meta ++ Tante Enso

Förderung per Gießkanne? Ministerin Dorothee Bär will die Kernfusionsentwicklung in Deutschland unterstützen

Foto: Katharina Kausche / picture alliance / dpa

Error 404 – das hat noch gefehlt: gelAIbeled

Achtung: Ihr hättet es wahrscheinlich nicht vermutet, aber dieses Bild ist KI-generiert

Foto: KI generiert

Zum Schluss ein kleiner Servicehinweis: Ab diesem Sonntag gilt in der EU eine Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte. Ein einheitliches Label dafür existiert nicht, die EU hat hier ein paar Vorschläge gemacht. Zwei Ausnahmen gibt es: zum einen für "künstlerische, satirische, fiktionale oder kreative" Werke, bei denen KI eingesetzt wurde. Das muss dann zwar trotzdem gekennzeichnet werden, nicht aber auf dem Bild selbst, um das Werk nicht zu beeinträchtigen. Die zweite Ausnahme gilt für Privatpersonen. Wer selbst ein Bild bearbeitet und es auf seinem nicht öffentlichen Account hochlädt, muss ebenfalls nichts kennzeichnen.

Keine Sorge also, die Bilder aus dem Sommerurlaub können also weiterhin für die Familien-Whatsapp-Gruppe manipuliert werden.

Wir lesen uns Mitte August wieder, denn auch das "Tech Update" verabschiedet sich in eine kleine Sommerpause.

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