2026-07-17 · buy-side

News zu Contentful, Philipp Pausder, Arken Labs, Uber, Delivery Hero, Anthropic, Paypal, Schwarz Digits

Tech Update Promigründer Philipp Pausder startet "deutsches Palantir"

Als sich der Berliner Oberbürgermeister Kai Wegner (53; CDU) doch noch dazu durchrang, von einer erneuten Kandidatur abzusehen, wurden in der deutschen Start-up-Szene sogleich Rufe laut nach einer möglichen Kandidatur von Startup-Verband-Chefin Verena Pausder (47). Seit Jahren werden ihr politische Ambitionen nachgesagt. Pausder hat sich bislang noch nicht weiter dazu geäußert. Nach unseren Informationen ist sie allerdings zurzeit in einem anderen politischen Lager unterwegs. Demnach trat sie vor Kurzem bei einem Fundraising-Event der Europa-Partei Volt auf. Ihr Mann Philipp Pausder (50; Ex-Thermondo) ist derweil nach einer kleinen Auszeit wieder unter die Gründer gegangen – mehr dazu heute im Aufmacher des Tech Updates.

Exklusive Recherche: Promigründer startet "deutsches Palantir"

Power-Couple: Gründer Philipp Pausder und Startup-Verband-Chefin Verena Pausder sind bestens vernetzt in Digitalszene und Politik

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Der ehemalige Thermondo-Macher Philipp Pausder ist zurück im Gründermodus – und diesmal zielt er nicht auf Heizungen, sondern auf die neuralgischen Punkte des Landes: Brücken, Straßen, Energie. Mit Arken Labs will der Unternehmer eine Software bauen, die Infrastrukturdaten so auswertet, dass drohende Schäden früher sichtbar werden – eine Art Frühwarnsystem, das Behörden und Betreiber schneller handeln lässt. Ein "deutsches Palantir" – mit diesem Pitch soll der Ex-Basketballprofi Philipp Pausder gerade bei Investoren hausieren gehen. Was die davon halten? Mehr dazu in meiner gemeinsamen Recherche mit meinem Kollegen Caspar Schlenk – mit weiteren Details zu Produktidee, Team und Finanzierung.

Exit der Woche: Contentfuls 1,5-Milliarden-Dollar-Deal

Unscheinbare Millionäre: Die Contentful-Gründer Paolo Negri (l.) und Sascha Konietzke haben ihre Firma in die USA verkauft

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Dass Salesforce das Berliner Start-up Contentful übernommen hat, haben wir schon vor Kurzem an dieser Stelle vermeldet. Jetzt kann euch mein Kollege Caspar Schlenk mit weiteren Details zu dem Deal versorgen. Er hat mit mehreren Insidern gesprochen, die den genauen Kaufpreis auf rund 1,55 Milliarden Dollar beziffern. Für die Gründer Sascha Konietzke (42) und Paolo Negri (50) ist es der Coup nach mehr als einem Jahrzehnt Aufbauarbeit; für die Berliner Szene einer der größten Exits der deutschen Start-up-Geschichte, auf Augenhöhe mit LeanIX oder Flaschenpost.

Warum greift Salesforce-Chef Marc Benioff (61) gerade jetzt zu – obwohl Contentful 2021 noch mit 3 Milliarden Dollar bewertet war und das Wachstum zuletzt nachgelassen haben soll? In Caspars Analyse lest ihr , welche strategische Schwachstelle Salesforce im KI-Rennen schließen soll, wie stark Contentful im Enterprise-Markt verankert ist – und wie sich Investoren und Börse nach der Ankündigung positionieren.

Köpfe: Phoebe Gates ++ Christian Dürr ++ Asha Sharma ++ Mira Murati

Nepo-Unternehmerin: Gates-Tochter und Start-up-Gründerin Phoebe Gates

Foto: Anthony Behar / Sipa USA / picture alliance

Round-up: Schwarz Digits ++ Anthropic ++ Stripe ++ Paypal ++ Uber ++ Delivery Hero

Abgang nach sieben Jahren: Ex-Co-Chef von Schwarz Digits, Rolf Schumann

Foto: Sebastian Gabriel / picture alliance for DLD / Hubert Burda Media / picture alliance

In eigener Sache: Bewerbt euch mit euren KI-Projekten

Mit dem AI Impact Award zeichnen das manager magazin und Porsche Consulting wegweisende Anwendungen von künstlicher Intelligenz in Unternehmen aus. Wir würdigen damit konkrete Projekte und Pionierleistungen, die bereits echten wirtschaftlichen Mehrwert schaffen. Wenn ihr selbst so ein KI-Projekt betreibt oder eines vorschlagen wollt, bewerbt euch hier für den AI Impact Award 2027 .

Error 404 – das hat noch gefehlt: Boss gegen Belegschaft

Superspender: OpenAI-Präsident Greg Brockman

Foto: David Paul Morris / Bloomberg / Getty Images

Und wofür gebt ihr euer Geld so aus? OpenAI-Präsident Greg Brockman (natürlich in dieser Sache ganz privat unterwegs) hat sich einen finanzstarken Pro-Industrie-PAC ausgesucht, "Leading the Future". Mitarbeitende von OpenAI wiederum haben 215.000 Dollar in eine Initiative gesteckt, die sich gegen Brockmans "Leading the Future" richtet. Sie wollen strengere Regeln für KI, Stichwort "Guardrails". Das hat das Techmagazin "Wired" recherchiert. So viel zum Thema Alignment also.

Nun wünschen wir euch einen schönen Freitag, denn das war es schon wieder mit dem aktuellen "Tech Update". Leitet den Newsletter gern an andere Interessierte weiter. Abonnieren könnt ihr uns hier, damit ihr auch in Zukunft keine Ausgabe verpasst.

Und wie immer: Fragen, Anmerkungen oder Kritik gern an [email protected] .

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