2026-08-16 · regulation
Russischer Raketenangriff auf Kiew: Brände in mehreren Bezirken, eine Person verletzt
Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 06:22 Toter bei russischem Angriff in Krywyj Rih +++
In Krywyj Rih wurde bei einem russischen Luftangriff eine Person getötet und sechs weitere verletzt. Das teilt Gouverneur Oleksandr Ganzha mit. "Industrieanlagen wurden attackiert. Ein Feuer brach aus", schreibt Ganzha auf Telegram. "Alle Verletzten werden medizinisch versorgt."
+++ 05:34 Einsatz an Ostflanke: Nato-Jet schießt Drohne über Rumänien ab +++
Ein spanischer F-18-Kampfjet schießt im Rahmen einer Nato-Mission eine Drohne über Rumänien ab. Es soll bereits der vierte Vorfall dieser Art in diesem Jahr gewesen sein. Die Drohne habe den nationalen Luftraum illegal verletzt, teilt das rumänische Verteidigungsministerium mit. Zur Herkunft macht das Ministerium keine Angaben. Das Nato-Mitglied Rumänien grenzt an die Ukraine.
+++ 05:02 Moskauer Bürgermeister: Über 50 Drohnen in der Nacht abgewehrt +++
Der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin meldet in der Nacht bei Telegram, dass die Luftabwehr der russischen Hauptstadtregion mehr als 50 Drohnen abgewehrt habe. Einsatzkräfte seien an den Absturzstellen der Trümmer im Einsatz. Sobjanin macht bisher keine Angaben zu möglichen Schäden oder Verletzten.
+++ 04:21 Raketen treffen Kiew - mindestens eine Person verletzt +++
Russische Streitkräfte greifen in der Nacht die ukrainische Hauptstadt Kiew mit Raketen an. Dabei wird nach Angaben der Militärverwaltung mindestens eine Person verletzt. Bürgermeister Vitali Klitschko sagt, in mindestens zwei Bezirken seien Brände ausgebrochen. Herabfallende Trümmer hätten zudem mehrere Autos in Brand gesetzt. Das russische Militär äußert sich zu dem Vorfall bisher nicht.
+++ 02:48 Klitschko meldet in Kiew nächtliche Raketen-Angriffe +++
In Kiew kommt es in der Nacht zu mehreren Explosionen. Bürgermeister Vitali Klitschko erklärt bei Telegram, dass die Metropole mit ballistischen Raketen angegriffen werde. Er fordert die Bevölkerung der ukrainischen Hauptstadt auf, die Schutzräume aufzusuchen.
+++ 01:51 Frankreich weist Ex-Russia-Today-Mitarbeiterin Fedorova aus +++
Das französische Innenministerium ordnet die Ausweisung der russischen Propagandistin Xenia Fedorova an. Fedorova hat zuvor RT France geleitet, den französischsprachigen Ableger von RT - ehemals Russia Today - einem russischen, staatlich kontrollierten und vom Kreml finanzierten Nachrichtensender. Die französische Zeitung "Libération" berichtet, dass Fedorova beschuldigt werde, Desinformationskampagnen in Frankreich unterstützt zu haben, die von russischen Behörden organisiert seien. Das russische Ziel sei demnach, die öffentliche Ordnung zu destabilisieren.
+++ 00:04 Tusk: Polen wird bald größte Armee Europas haben +++
Polens Premierminister Donald Tusk kündigt beim Nationalfeiertag zum Tag der Streitkräfte an, dass Polen "bald die größte Armee Europas" haben werde. Derzeit zählt die polnische Armee 220.000 Soldaten - Ziel sind 300.000 Aktive und weitere 200.000 Reservisten. Zwischen 2014 und 2025 hat Polen seine Streitkräfte mehr als verdoppelt und ist damit nach den USA und der Türkei die drittgrößte Armee der Nato. Tusk betonte, Russland bleibe die größte Bedrohung für Polen, Europa und die Nato.
+++ 21:57 Zwei Schwerverletzte bei russischem Angriff auf Krywyj Rih +++
Bei einem russischen Angriff auf die Stadt Krywyj Rih im Südosten der Ukraine sind zwei Männer schwer verletzt worden. Ein 61-Jähriger erlitt Mehrfachverletzungen und befindet sich in schwerem, aber stabilem Zustand. Einem zweiten Mann musste ein Bein amputiert werden, er wurde notoperiert. Der Angriff verursachte zudem einen Brand und Stromausfälle, die inzwischen behoben wurden.
+++ 21:06 Russland greift Wohnblock in Cherson an +++
Bei einem russischen FPV-Drohnenangriff wurde ein Mehrfamilienhaus in der Großstadt Cherson im Süden der Ukraine getroffen. Zwei Menschen wurden dabei schwer verletzt. In der Region Cherson wurden bei russischen Angriffen außerdem fünf weitere Menschen verletzt.
+++ 20:18 Ukrainischer Offizier: Krieg könnte durch internen Umsturz in Russland enden +++
Ein ukrainischer Offizier und Unternehmer, Andrij Onytstrat vom Zentralen Innovationszentrum der ukrainischen Streitkräfte, hält ein plötzliches Kriegsende durch einen unerwarteten Machtwechsel in Russland für möglich. "Wir leben gerade in einer Zeit des Schwarzen Schwans", sagte er in einem Interview mit dem Youtube-Channel "Nasprawdi" - also einer Phase, in der ein einziges unvorhersehbares Ereignis die Lage grundlegend verändern könnte. Als Beispiel nennt er den Wagner-Aufstand von Prigoschin im Juni 2023. "Es könnte wieder ein Schwarzer Schwan kommen - ein FSB-Putsch, ein interner Umsturz, irgendetwas. Das lässt sich schwer vorhersagen - deshalb heißt es ja Schwarzer Schwan." An ein Kriegsende binnen eines Jahres glaubt er allerdings kaum, räumt aber ein, dass es derzeit mehr Anzeichen dafür gebe als noch vor einem Jahr.
+++ 19:45 Russland will Reisedaten seiner Bürger in Echtzeit überwachen +++
Russlands Verkehrsministerium plant, die Überwachung von Reisebewegungen der Bevölkerung deutlich auszuweiten. Künftig sollen Verkehrsunternehmen nicht nur geplante, sondern auch tatsächliche Reisedaten an staatliche Datenbanken übermitteln – bei Flügen und Zügen innerhalb von 15 Minuten nach Ankunft, bei Bus, Schiff und Fähre binnen 30 Minuten. Jeder Reise wird ein eindeutiger Identifikator zugewiesen, der alle Aktionen eines Passagiers vom Kauf bis zur Ankunft verknüpft. Gespeichert werden neben Passdaten auch E-Mail-Adressen, IP-Adressen und Zahlungsinformationen. Zugang zu den Datenbanken haben unter anderem Innenministerium und FSB. Experten gehen laut dem Recherchemedium Verstka davon aus, dass das System vor allem für Strafverfolgung eingesetzt wird – Verdächtige und Verurteilte könnten damit nahezu in Echtzeit verfolgt werden.
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